Hals für die Surfcaster, Teil 2
Heute habe ich dann zuerst die Nut für das Binding gefräst.

Dann mit Aceton das Binding an die Kopfplatte geklebt.

Während das Binding trocknete habe ich das Griffbrett aus Vogelaugenahorn mit einer Mensur von 25.5″ eingesägt.

Danach war auch das Aceton des Bindings getrocknet und ich habe es mit Ziehklinge und Schleifpapier bündig zur Kopfplatte gemacht.

Hals für die Surfcaster
Da die Korpusteile bei einem Arbeitskollegen mit Abricht- und Dickenhobel sind um die Fügekanten zu hobeln habe ich mich an diesem Wochenende mit dem Hals beschäftigt.
Ich habe mich für den Rohling mit den feinen “Nadelstreifen” aus Furnier entschieden.

Zuerst wurde mit der Vorrichtung für einen 17mm Anlaufring der Oberfräse der Kanal für den Truss-Rod gefräst und später mit einem mit Schleifpapier umwickelten Bohrer der Zugang verrundet.

Dann wurde per Stichsäge und Oberfräse der Hals in Form gebracht

Aus einem Rest habe ich ein Kopfplattenfurnier gesägt und auf 2,5 mm Dicke gebracht.

Baubeginn Surfcaster #2 in Mary Kaye Nussbaum
Seitdem ich die erste Surfcaster fertig habe (mittlerweile hat sie der neue Besitzer schon abgeholt) brauche ich eine für mich!
Daher habe ich seit einigen Wochen überlegt wie diese aussehen könnte.
Ein goldene Schaller 455 Bridge, die in Chrome auf der #1 ist, habe ich noch liegen. Ich habe noch einige Bohlen Nussbaum im Keller die ich vor einigen Jahren mal bei Karlheinz mitgenommen habe für den Korpus. Halzrohlinge mit angeschäfteter Kopfplatte und Griffbrettrohling sind auch noch da. Und eine Klampfe in Mary Kaye White wollte ich auch schon immer bauen.
Features sollen so werden:
- Korpus Nussbaum, thinline, Mary Kaye White
- Griffbrett Vogelaugenahorn, 25,5″
- Hals mehrstreifig Ahorn mit Wengefurnier
- Komplett schwarzes Binding
- Goldene Hardware
- HB an Bridge und SC an Hals
Welches Pickguard ich nehmen werde, wird sich im Laufe des Projektes entscheiden.
Die Pickups werden auch komplett selber gebaut und gewickelt.
Zuerst zwei Schichten mit Clou-Flüssigbeize Weiß gebeizt.
Dann zwei Schichten Molotow Signalweiß Transparent
Die Oberfläche wird später dann natürlich mit gefüllten Poren etc.
So ganz kommen die Farben auf dem Foto nicht raus, aber es ist genau wie ich es wollte.
Halsrohling:

Kanadischer Ahorn, mit Wengefurnier und Streifen
Letzten Samstag ging es im sehr kühlen Keller dann ans Grobe.

Dem Nussbaum ging es mit der Handkreissäge an den Pelz. Da die Surfcaster eine Decke bekommen soll und es von der Größe der Bohle nicht anders aufging wird der Korpus dreiteilig.

Danach wurden die Stücke per Oberfräse auf Dicke gebracht. Am Ende waren noch 34,5 mm übrig. Mit einer Decke von ca. 7mm reicht das vollkommen aus.

Die auf Dicke gebrachten Teile:

Am Schluss des Tages zum aufwärmen habe ich dann mit der Ryoba-Säge die Decke aufgetrennt. Einige Astansätze/Knötchen sind zu erkennen. Mich stört es nicht, ich finde das eher interessant.

Surfcaster für Torsten fertig
In den letzten Tagen ist auch die Gitarre für meinen alten Kumpel Torsten fertig geworden
Features:
Mensur: 25.5″
Griffbrettradius: 12″
Hardware: Chrom
Bridge: Schaller 455
Bridge-Pickup: P90 mit Stabmagneten, selber gewickelt
Neck-Pickup: ROCKINGER Telly Rhythm
Elektronik: Volume und Wahlschalter
Finish: Kwasny Auto-K Racing 2-Schicht-Klarlack über Belton Spectral RAL 6027
Korpusholz: Swamp Ash
Halsholz: Kanadischer Hard Maple
Griffbrett: Palisander mit Binding
Inlays: Perlmut
Sattelmaterial: Knochen
Mechaniken: Kluson
Hier die Surfcaster:
Lester Bass in Blau Metallic
Zwar schon eine Weile fertig, aber die letzten Einstellungen und Justierungen habe ich heute beendet.
Features:
Mensur: 34″
Griffbrettradius: 16″
Hardware: Chrom
Bridge: Hipshot
Pickups: Jazz-Bass-Single Coils, selber gewickelt
Elektronik: Passiv, Vol - Vol - Tone wie beim Jazz Bass
Finish: Kwasny Auto-K Racing 2-Schicht-Klarlack über Kwasny Auto-K Brilliant Metallic Le Mans blau
Korpusholz: Erle mit Ahorn Decke
Halsholz: Feldahorn von Holzkarle
Griffbrett: Wenge mit Binding
Inlays: Perlmut
Sattelmaterial: Ebenholz
Mechaniken: Duesenberg
Hier der Lester Bass in Blau Metallic:
Jazzmaster Hardtail in Sparkle Red fertig
Vor einigen Monaten habe ich mal einen Versuch unternommen einen Body mit Sparkles zu lackieren. Dazu habe ich die Form einer Jazzmaster gewählt.
Hat zwar eine Weile gedauert und einiges an Klarlack verschlungen, aber mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.
Features:
Mensur: 25,5″
Griffbrettradius: 12″
Hardware: Chrom
Bridge: Wilkinson
Pickups: Jazzmaster Single Coil, selber gewickelt, Neck 7,8 kOhm, Bridge 9,6 kOhm
Finish: Kwasny Auto-K Racing 2-Schicht-Klarlack mit roten Sparkles von specialistpaints.com
Korpusholz: Erle
Hals: Flamed Maple, einteilig, Skunkstripe aus Wenge
Sattelmaterial: Knochen
Hier die Jazzmaster Hardtail in Sparkle Red
Jazzmaster Pickups gewickelt
Heute habe ich meine Vorrichtung zum Wickeln von Pickups mal wieder aufgebaut.
Ich habe dann direkt Pickups für eine Jazzmaster gewickelt. Die Gitarre dazu folgt in den nächsten Tagen.
Diesmal habe ich Flatwork und Magnete bei www.mojotone.com bestellt und verarbeitet.
Surfcaster für Torsten (Fortschritt)
So, nach einiger Zeit gibt es nun mal wieder ein Update, diesmal von der Surfcaster.
Sie wurde mit RAL 6027 lackiert und bekam dann einige Schichten Klarlack.
Der Hals ist bereits fertig poliert und der Body soll noch eine Schicht Klarlack bekommen bevor es ans Fertigstellen geht.
Thinline Tele Bass (No. 3) “Obstkorb” fertig
So, jetzt ist er fertig!
“Obstkorb”, weil Kirsche, Apfel und Zwetschge verbaut wurden.
Die Single-Coils klingen richtig nach Vintätsch!
Einen Deckel für des E-Fach gibts auch demnächst in white Pearl, wie das Pickguard.
Features:
Mensur: 34″
Griffbrettradius: 7,25″
Hardware: Chrom
Bridge: Wilkinson
Pickups: P-Single Coil, selber gewickelt
Finish: Kwasny Auto-K Racing 2-Schicht-Klarlack
Korpusholz: Kirsche
Decke: Flamed Maple
Halsholz: Zwetschge
Griffbrett: Apfel
Inlays: Makassar Ebenholz
Sattelmaterial: Knochen
Mechaniken: Hipshot Ultra Lights
Surfcaster für Torsten (Baubeginn)
Es soll nun eine Surfcaster werden die so aussehen soll:
Der Korpus ist aus Swamp-Ash. Da es sowohl F-Loch und “Bauch-Shaping” geben soll musste ich zumindest auf der Oberseite den Korpus aushöhlen. Daher habe ich mich entschieden eine 5mm Decke aus Esche als Decke zu verwenden. Der Korpus ist aber leicht genug, somit sind Aussparungen auf der unteren Korpushälfte nicht nötig. Die beiden Korpushälften wurden dann direkt auf 5mm unterschiedliche Dicke gehobelt damit mit der Decke später alles wieder bündig wird.
In den nächsten Schritten wurde der Korpus bearbeitet


















































