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Lack auf T-Twin Gitarre für Robin
In den letzten Tagen war ich fertig mit dem Porenfüllen für die T-Twin-Gitarre. Dann kamen Grundierung, Farbe und heute der erste Klarlack.
Komischerweise hat sich gezeigt, dass der Klarlack bei dem Bass besser mit dem selben Farblack funktioniert hat. Bei der Gitarre gab es über die gesamte Fläche mehr oder weniger kleine Risse, die Fläche sieht fast nach “crackle”-Lack aus.
In diesem Fall ist das aber eine gute Sache, da mir das bei einer Lackprobe auch passiert ist und Robin das so sehr gut gefallen hat.
Aber seht selbst:
Korpus vom T-Twin Bass fertig zur Lackiervorbereitung
Was in der Zwischenzeit geschah:
Ich habe aus Ahorn einen Deckel für das Elektronikfach gebaut, die aufgeleimte Decke aus Ahorn bündig zum Korpus gefräst, die Vertiefung für den E-Fach-Deckel gefräst und heute als erstes die Fräsung für die Halstasche gemacht.
Als nächstes habe ich für die Gitarre und den Bass die Schablonen für die Pickguards gebaut. Später habe ich dies noch per Bündigfräser auf eine 14mm Siebdruckplatte übertragen. Als Schablonen für Pickguards haben sich stärkere Materialien bewährt, damit ist es später leichter die 45 Grad Fase zu fräsen.
Dann habe ich die Rundung zwischen Kopfplatte und Griffbrett geschliffen.
Dann habe ich mich um die Shapings für Bierbauch und Unterarm gekümmert.
Die Fräsungen für die Tonabnehmer wurden gemacht, die Kanten abgerundet und der komplette Korpus wurde geschliffen.
Als nächstes habe ich die Pickguards für Bass und Gitarre ausgefräst. Dazu habe ich die Stücke zuerst mit der Laubsäge aus dem Plattenmaterial herausgesägt und dann mit doppelseitigem Klebeband auf die Schablone geklebt. Mit einem 45 Grad Fasefräser habe ich beide bündig zur Schablone gefräst.
Beim Auflegen des Pickguards auf den Bass sieht man, dass die Fräsung für den Tonabnehmer etwas in das Pickguard hinen ragt. Das hatte ich schon auf der Zeichnung gesehen. Also habe ich das Pickguard so auf den Korpus gelegt wir es hinterher sein sollte und mit zwei Schraubzwingen befestigt. Dann habe ich das Pickguard bündig zur Tonabnehmerfräsung gefräst.
In der Zwischenzeit habe ich auch die Gehäuse für die Tonabnehmer schwarz gebeizt und mit einer Schicht Schnellschliffgrund versehen.
Die Kerbe für den Sattel habe ich dann auch noch gedremelt.
Danach habe ich noch begonnen die Griffbrettwölbung zu schleifen. In diesem Fall habe ich mich für einen 12″ Radius entschieden. Damit ich morgen den Radius fertig machen kann habe ich noch die Dots aus Paua eingeklebt.
Kleiner Fortschritt beim T-Twin Bass
Heute ging es ein kleines Bisschen voran. Ich habe die Fräsung für das E-Fach gemacht und die Aushöhlungen etwas ausgefräst.
Dann habe ich die Kappen für die Pickups geschliffen und die Ecken abgerundet.
Und die Decke aus 10mm Ahorn auf den Korpus des T-Twin-Basses geleimt.
Weiter geht der T-Twin Bass
Die Wickelköroer für die Pickups mussten fertig gemacht werden. Darum habe ich die Magnete mit der Drehdornpresse in das Flatwork gepresst. Die Teile aus Flatwork habe ich bei http://www.pickupschmiede.com bestellt. Der Bernd ist seht nett und hilfsbereit bei Sonderwünschen.
Als nächstes habe ich aus Reststücken Riegelahorn Teile für die Pickupgehäuse gebaut. Die Gehäuse werden wenn sie soweit sind schwarz gebeizt und auf Hochglanz lackiert.
Danach ging es an das Sägen der Bundschlitze. Weil der einteilige Ahornhals recht breit ist musste ich meine Säge-Lade von StewMac etwas verbreitern.
Dann habe ich die Schablone für das Fräsen des Elektronikfaches aus 12mm MDF gebaut und als Vorbereitung für die Fräsung das Holz ausgebohrt. Um Gewicht zu sparen habe ich noch an weiteren Stellen Holz aus den Korpus gebohrt.
Sooo, und die bisherigen Einzelteile mal zusammengelegt sehen dann so aus:
Geht doch in die richtige Richtung
Baubegin T-Twins
Neulich habe ich festgestellt, dass noch einige Teile (inkl. Body und Hals) für eine Tele nahezu fertig sind und im Regal verstauben. An dem Abend war mein Kumpel Robin zu Besuch und nach einer Besprechung der Möglichkeiten sind wir auf die Idee gekommen aus diesen Teilen:
In etwa dies hier zu machen:
Wahrscheinlich wird die Gitarre keine Kontrollplatte aus Metall bekommen, sondern das Elektronikfach wird von hinten eingefräst.
Zu dem Umbau habe ich mich entschieden, weil ich mit dem Burst (es war einer meiner ersten) nie zufrieden war. Es ist zwar schade um die schöne Ahorn Decke, aber das nennt man dann Lehrgeld zahlen. Und da es etwa ein Viertel von einem Messerrest aus der Furnierherstellung war, der mich weniger als 30 Euro gekostet hat, ist das alles in ertragbaren Bereichen.
Folgendes wird damit passieren:
- Lack entfernen
- Decke und Binding runter fräsen
- Korpus zur Reduzierung des Gewichts aushöhlen
- Neue Decke aufleimen
- Deckend lackieren
Nachdem ich mich dann eine Weile mit der Planung der deckenden Lackierung beschäftigt habe, hat es etwas in den Fingern gejuckt. Ich wollte einen Bass bauen, der als Zwilling durchgehen könnte. Also habe ich mich an den Rechner gesetzt und kam nach einigen Versuchen zu diesem Bass:
Also habe ich Holz aus dem Keller geholt. Erle für den Korpus und Feldahorn für den Hals, beides vom Gearbuilder-Kollegen Holzkarle gekauft und seit einiger Zeit in meinem Keller abgelagert. Das habe ich dann zum Abrichten und auf Dicke hobeln zu dem Schreiner meines Vertrauens gebracht und konnte dann mit den Bass loslegen.
Aus den Erle-Bohlen sind dann Stücke für einen 4-Teiligen Korpus geworden. Da ich noch eine Decke aus Ahorn darauf leimen werde und das Ganze sowieso deckend lackiert werden wird ist das kein Problem. Die vier Teile wurden als erstes zu einem Korpus-Rohling zusammen geleimt.
Danach habe ich die Form des Halses auf den Rohling gezeichnet und die Fräsung für den Halsstab gemacht.
Nachdem die Bohrung für die Verstellschraube des Halsstabes gemacht war wurde dieser in den Rohling eingesetzt.
Dann habe ich den Abdeckstreifen (Skunk-Stripe) aus einem Rest Ahorn hergestellt und in den gefrästen Kanal eingeleimt.
Als der Leim getrocknet war (nach 24 Stunden) habe ich die Konturen des Halses zuerst mit der Stichsäge ausgesägt und mit der Oberfräse bündig zu den Schablonen gefräst. Das gleiche dann auch mit dem Korpus.































































